key visual7

Was ist ein Personal-Computer?

pc
Desktop-PC
(zum Vergrößern bitte aus das Bild klicken)

Ein PC (Personal-Computer) ist im Grunde genommen ein Gerät, dass aus mehreren Hardwarekomponenten zusammengesetzt wird. Er ist dazu bestimmt, dass jemand vor ihm sitzt und damit arbeitet. Es gibt aber auch Computer, die ihren Dienst im Verborgenen verrichten, z.B. im Auto, Flugzeug, Produktionsanlagen usw.

Diese Computer sind in ihre jeweilige Anwendungsumgebung eingebettet und werden deshalb als Embedded Systems bezeichnet. Solch ein Embedded System ist auch die C-Control, über die ich auf meiner Aquarien- und Vogelspinnenpage einiges berichte. Doch über die Embedded Systeme soll es hier nicht gehen.

Bei den PC`s unterscheidet man noch einmal zwischen den Desktop-PC, der stationär aufgebaut wird und in der Regel an seinem Platz bleibt und den tragbaren Computern (Laptops, Notebook, Handhelds usw.)

Hier soll es in erster Linie um die Desktop-PC`s gehen, da man bei ihnen am besten selber Hand anlegen kann, um in die Materie der Computer einzusteigen. Ich möchte einige Tips für die Auswahl und die Installation der Hardware geben. Dies können aber nur grundlegende Tips sein, die ich im Laufe der Jahre erfahren habe.

Um selbst tiefer in die Materie einzudringen, kann man nur eines machen: Probieren, Probieren und nochmals Probieren. Tipps im Internet holen und selbst ausprobieren, dass kostet zwar viel Zeit, aber nur so bekommt man die technischen Abläufe eines Computers mit.

Wie komme ich zu einem Computer?

Einen Computer kann man fertig kaufen oder man kauft sich die einzelnen Hardwarekomponenten und baut sich den Computer selbst zusammen. Folgende Vor- und Nachteile haben die beiden Varianten:

Selbstbau

Wer seinen PC selbst zusammenbauen will, sollte darauf achten, nicht unbedingt immer nur das Billigste zu kaufen. Gerade beim Hardwarekauf stimmt leider nur zu oft der Spruch: "Wer billig kauft, kauft zweimal". Man kann zwar auch mit den Produkten eines Markenherstellers Pech haben, diese bieten aber meist einen guten Support und man kann seine Probleme schneller lösen.

Wo man seine Hardware kauft, ist jedem selbst überlassen. Beim Computerhändler um die Ecke ist es zwar etwas teuerer, als wenn man bei einem Computer-Shop im Internet bestellt, jedoch hat man bei einem defektem Hardwareteil weniger Probleme beim Tausch und der Austausch läuft in der Regel bedeutend schneller ab. Leider gibt es einige Online-Shops, die zwar billige und gute Hardware anbieten, bei einem Hardware-Defekt wartet man dann aber teilweise mehrere Wochen auf den Austausch.
Der Selbstbau hat folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • man kann sich seine Hardware nach seinen Bedürfnissen aussuchen, die man verbauen will
  • man kann auf maximale Kombatibilität und Ausbaufähigkeit seiner Hardware achten (man will ja nicht in einem Jahr schon wieder einen neuen Computer haben)
  • man lernt viel dabei
  • Spassfaktor

Nachteile:

  • es wird insgesamt etwas teurer werden als der Fertigkauf
  • man muss sich erstmal mit der Materie beschäftigen

Fertigkauf

Von den Fertig-PC`s aus dem Supermarkt bin ich nicht so begeistert. Meist ist viel zu viel Schnickschnack eingebaut, was Otto-Normalverbraucher gar nicht alles braucht. Ausserdem protzen diese Computer meist mit hohen Prozessortaktungen und irgendwo wird dann kräftig gespart (Onboardgrafik, schacher Chipsatz, keine Ausbaumöglichkeit usw.). Wenn man den Computer nicht selbst zusammenbauen will oder kann, sollte man sich lieber im kleinen Computer-Laden oder bei Bekannten, die sich damit auskennen, beraten lassen, was die richtigen Komponenten für meine Bedürfnisse sind und seinen Wunsch-Computer dort zusammenbauen lassen.

Software

Um mit dieser Hardware etwas anfangen zu können, braucht man natürlich auch Software. Die wichtigste Software, die man benötigt, ist das Betriebssystem. Dieses Betriebssystem stellt sicher, dass man ausser den Bios-Meldungen etwas anderes auf dem Monitor sieht. Die meisten Nutzer im privaten Bereich werden einen Rechner mit einem Windows-Betriebssystem einsetzen. Windows ist zwar nicht unbedingt das sicherste Betriebssystem, wenn man aber die nötigsten Sicherheitsregeln einhält, kann auch hier eigentlich nichts passieren.

Dann gibt es noch jede Menge Anwendungssoftware. Hier muß man einfach wissen, was man mit der Software machen möchte. Viele Hersteller von Software bieten zum Ausprobieren sogenannte Trialversionen ihrer Produkte an. Das sind Versionen, die entweder nur eine bestimmte Zeit lauffähig sind oder bei denen bestimmte Funktionen deaktiviert sind. Ist man mit dem Programm zufrieden, kauft man die Vollversion.

Dann gibt es Software, die für den privaten Gebrauch kostenlos ist. Das muß aber nicht heißen, daß kostenlose Software schlecht ist, im Gegenteil. Man braucht z.B. zum Briefe schreiben nicht unbedingt Microsoft Office für viel Geld zu kaufen. OpenOffice tut die gleichen Dienste, wird kostenlos zum Download angeboten und ist von der Sicherheit sogar Microsoft Office überlegen. Dies gilt allerdings nur für den privaten Gebrauch, da OpenOfiice noch nicht den vollen Funktionsumfang bietet und daher für den geschäftlichen Gebrauch nur bedingt zu empfehlen ist.

Treiber

Ein weiteres wichtiges Bindeglied für ein reibungsloses Funktionieren des Computers sind die Treiber. Die Treiber sind das Bindeglied zwischen Hardware und Betriebssystem. Für jedes einzelne Hardwareelement (Grafikkarte, Soundkarte, Netzwerkkarte usw.) muss ein Treiber installiert werden. Nur dann kann diese Hardware auch vom Betriebssystem fehlerlos genutzt werden. Hier zahlt sich wieder ein Vorteil der Windows - Betriebssysteme aus. Gerade neuere Windows Betriebssysteme erkennen schon bei der Installation einen Grossteil der angeschlossenen Hardware und installiert automatisch den richtigen Treiber dafür. Trotzdem sollte man sich nicht nur darauf verlassen, da die in Windows integrierten Treiber meist älteren Ursprungs sind. Ich suche mir auf einer Treiberseite oder direkt beim Hersteller der Hardware die neusten Treiber für meine Hardware und installiere diese dann nach.