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Das Netzwerk

Ein Netzwerk kann man in 2 große Gruppen unterteilen, LAN und WAN.

WAN

Das WAN (Wide Area Network) ist im Gegensatz zum LAN ein Netzwerk, dass sich über einen sehr großen geographischen Bereich erstreckt. WAN`s erstrecken sich über alle Kontinente. Sie sind dazu da, um verschiedene LAN`s und Computer weltweit zu verbinden. Einige WAN`s werden durch Provider errichtet und erweitert und bieten Zugang zum Internet. Über diese WAN`s bzw. den Zugang zum Internet soll es hier gehen. Einige grundlegende Dinge des Zugangs zum Internet habe ich auf meiner Homedsl-Website zusammengefasst. Hier jedoch soll es um die benötigte Hardware gehen.

Was brauche ich an Hardware für den Zugang zum Internet?

Modem

Das Modem (Modulation-Demodulation) war lange Zeit die Standarthardware für den Zugang zum Internet. Um die digitalen Daten des Computers über eine analoge Leitung übertragen zu können, werden diese Daten durch das Modem von digital in analog gewandelt und auf der anderen Seite werden die Daten wieder von analog in digital zurückverwandelt. Die Geschwindigkeit der Modems reicht von14400 bps (Bit pro Sekunde) bis zu 56000 bps. Die Modems mit 14400 bps reichen als Faxmodem vollkommen aus, während man für das Surfen im Internet schon ein etwas schnelleres Modem benutzen sollte.

ISDN
isdn
ISDN-Karte Fritzcard

Wenn man über einen digitalen ISDN-Anschluss (Integrated Services Digital Network) verfügt, kann man sich einen Internetanschluss mit einer ISDN-Karte einrichten. Hier erreicht man eine Geschwindigkeit von 64 kbit/ sec. Dies ist zwar nur wenig schneller als mit einem 56 k Modem (56000 kps), jedoch ist der Verbindungsaufbau um ein vielfaches schneller. Ausserdem ist man gegenüber dem analogen Anschluss trotz Verbindung zum Internet immer noch telefonisch erreichbar, da man bei einem ISDN-Anschluss 2 Kanäle bereitgestellt bekommt. Diese 2 Kanäle kann man auch bündeln (Kanalbündelung) und erreicht dann eine Geschwindigkeit von 120 kbit/ sec, ist dann aber telefonisch nicht mehr erreichbar.

 

Die im Bild dargestellte Fritzcard von AVM bietet neben der Einwahl ins Internet zusammen mit der dazu gehörenden Fritz-Software noch folgende Funktionen:

  • FRITZ!web - ermöglicht eine einfache und direkte Einwahl ins Internet
  • FRITZ!data - Dateimanager, um Daten von Rechner zu Rechner auszutauschen, ohne auf einen Dienst des Internet angewiesen zu sein
  • FRITZ!fax - Faxe der Gruppe 3 (analog) direkt aus Windows-Anwendungen faxen sowie Faxe empfangen
  • FRITZ!fon - Softwaretelefon, über das man mit einem geeigneten Spracheingabegerät und Sprachausgabegerät und der Soundkarte telefonieren kann
  • FRITZ!fox - Anrufbeantworter
  • Adressbuch

DSL

Wie man zu einem DSL-Anschluss kommt, habe ich auf meiner Homedsl-Website beschrieben.
DSL (Digital Subscriber Line) ist die schnellste Zugangsart zum Internet. Hier reichen die Geschwindigkeiten für den Download von 1024 kbit / sec bei DSL 1000 bis zu 16 000 kbit / sec bei DSL2+.

Vorteile von DSL
  • Schon die langsamste DSL-Verbindung ist 16 mal so schnell wie das 1-Kanal ISDN
  • DSL ist unabhängig vom Telefon, man ist immer telefonisch erreichbar
  • DSL ist sicherer (keine Dialer)
Nachteile von DSL
  • noch nicht flächendeckend verfügbar
  • keine Faxmöglichkeit direkt aus Programmen
Was braucht man an Hardware für DSL?
splitter
Splitter

Da beim DSL die Signale für DSL und ISDN bzw. das Telefonsignal über eine Leitung transportiert werden, müssen diese Signale direkt nach dem Hauseingang getrennt werden. Diese Aufgabe übernimmt der Splitter oder die BBAE (Breitbandanschlusseinheit). Das übertragene Signal besteht aus einem niederfrequenten Anteil (ISDN bzw. analoges Telefonsignal) und einem höherfrequenten Anteil (DSL-Signal). Man bekommt diesen Splitter bei der Beauftragung eines DSL-Anschlusses steckerfertig und kostenlos dazu.

dsl modem
DSL-Modem

Das DSL-Modem (NTBBA - Network Termination Broadband Access; Netzabschluss für Breitbandzugang) ist ein Modem zur Übertragung von Daten über die DSL-Leitung. Dieses DSL-Modem wird entweder mittels USB-Anschluß oder RJ 45 Netzwerkanschluß direkt an den Computer angeschlossen. Alternativ kann es auch an einen Router angeschlossen werden.
Es gibt auch interne DSL-Modems, die im Computer in einen PCI Steckplatz gesteckt werden können. Das hat den Vorteil, dass ein Gerät weniger herumsteht.
Dann gibt es auch noch Router mit eingebautem DSL-Modem.

 

Ein DSL-Modem, manchmal sogar einen Router bekommt man oft billiger oder ganz umsonst, wenn man beim Auswählen des Providers etwas Acht gibt. 2 Beispiele wären hier T-Online und 1&1.